Potsdam. Zum Auftakt der 2. Verhandlungsrunde kamen heute erneut zahlreiche engagierte Kolleginnen und Kollegen des GdP-Bezirks Bundespolizei nach Potsdam. Am Nachmittag wurden sie von der uneinsichtigen Haltung der Arbeitgeber jedoch bitter enttäuscht: Um 14 Uhr veröffentlichte des Bundesministerium des Innern sein “Angebot”: Ein mehr als mickriges Gehaltsplus von 3,3%, ein Einmalbetrag von 200,- Euro und eine Laufzeit von 24 Monaten.
Für den GdP-Bezirk Bundespolizei ist klar: Das trifft unsere Forderungen nicht einmal annähernd! Der öffentliche Dienst hat gerade in den unteren Einkommensgruppen dringenden Nachholbedarf. Mit einem solch niedrigen Lohnzuwachs würde dieser Nachholbedarf nur weiter verschleppt. Rüdiger Maas, Mitglied im Bezirksvorstand, sprach daher vielen Tarifbeschäftigten aus der Seele: “Ein derart unsoziales Angebot der Arbeitgeber schlägt dem Fass den Boden aus! Das tut nicht im Geringsten dem genüge, was wir gefordert haben. Mit so etwas werden wir uns nicht abspeisen lassen, sondern weiter für unsere mehr als berechtigten Forderungen kämpfen!”
ZDF Nachrichten: Zweite Tarifrunde im öffentlichen Dienst
Hier das Angebot der Arbeitgeber im Überblick (Quelle BMI Newsletter): Weiterlesen








