Dienstvereinbarung Arbeitszeit unterschrieben

DVAm 23. Oktober 2013 wurde für den Geschäftsbereich der Bundespolizeiakademie die Dienstvereinbarung über die Regelung der Arbeitszeit unterschrieben.

Damit tritt nun am 01. November 2013, nach fast einjähriger Verhandlung zwischen der Bundespolizeiakademie und dem Gesamtpersonalrat bei der Bundespolizeiakademie, die neue Dienstvereinbarung in Kraft.

Diese Dienstvereinbarung verfolgt das Anliegen der Gewerkschaft der Polizei, den sich abzeichnenden Veränderungen und den Anforderungen an eine moderne Verwaltung durch eine stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeit besser als bisher gerecht zu werden. Gleichzeitig sichert sie den Kolleginnen und Kollegen individuellen Gestaltungsspielraum bei der Planung von Arbeitszeit und Freizeit – auch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – zu.

Die neue Vereinbarung beinhaltet die von der GdP-Direktionsgruppe Bundespolizeiakademie geforderten Eckpunkte:

  • Wegfall der Kernarbeitszeit und Flexibilisierung im Rahmen der Gleitenden Arbeitszeit.
  • Arbeitszeitrahmen 6.00 Uhr – 19.00 Uhr.
  • Innerhalb des Arbeitszeitrahmens bestimmen die Mitarbeiter grundsätzlich im gegenseitigen Benehmen untereinander und im Benehmen mit ihren Vorgesetzten Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie der Ruhepausen selbst.
  • Teilnahme an der Alternierenden Telearbeit ist nun möglich.
  • Arbeit an Samstagen im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf freiwilliger Basis möglich.
  • 18 Gleitzeitage, halbe Gleitzeittage gibt es nicht mehr, da ab zwei Stunden Arbeitszeit kein Gleittag mehr für die restliche tägliche Arbeitszeit genommen werden muss.
  • Keine Verschlechterung gegenüber den alten Örtlichen Dienstvereinbarungen.