Direktionsgruppe BPOLAK positioniert sich zur Einstellungsoffensive 2016ff.

    

vl. Uwe Neugebauer (KG Eschwege), Maik Würfel (DG BPOLAK), Thomas Valtin (KG Oerlenbach), Martin Schilff (Bezirk BPOL), Jan Best (KG Walsrode) Uwe Rennicke (KG Neustrelitz), Birgit Ponndorf (KG Swisttal), Rüdiger Maas (DG BPOLAK) und Arnd Krummen (Bezirk BPOL)
vl. Uwe Neugebauer (KG Eschwege), Maik Würfel (DG BPOLAK), Thomas Valtin (KG Oerlenbach), Martin Schilff (Bezirk BPOL), Jan Best (KG Walsrode) Uwe Rennicke (KG Neustrelitz), Birgit Ponndorf (KG Swisttal), Rüdiger Maas (DG BPOLAK) und Arnd Krummen (Bezirk BPOL)

      Berlin. Unter dem Vorsitz von Rüdiger Maas (Vorsitzender GdP Direktionsgruppe BPOLAK) und Martin Schilff (Vorstandsmitglied GdP Bezirk Bundespolizei und Vorsitzender des Bezirkspersonalrates im Bundespolizeipräsidium), trafen sich Mitte April 2016 die führenden Vertreter der Kreisgruppen der Direktionsgruppe Bundespolizeiakdemie (BPOLAK). Dabei wurde ausführlich die bundesweite Auswirkung von über 2100 Einstellungen in diesem Jahr beleuchtet.

In der GdP-Bundesgeschäftsstelle in Berlin wurde auch die aktuelle Erhöhung von 200 Einstellungen für den mittleren Dienst thematisiert. Dabei war allen Teilnehmern klar, dass eine gewerkschaftliche Positionierung der aufkommenden Problemfelder notwendig ist.

Seit Juni 2015 liegen die Ergebnisse der Projektarbeit zur Neuausrichtung der Aus- und Fortbildung vor, die wegweisend für die kommenden Jahre sind. Dabei ist Fakt, dass mehr Einstellung, eigentlich mehr Personal und bessere Rahmenbedingungen bedeuten müsste.

Die Wirklichkeit ist eine andere. Im Tarifbereich fehlen mit Stand vom 01. Januar 2016 allein 153 KollegInnen. Und das ist das Fehl nur nach dem „alten“ Organisations- und Dienstpostenplan (ODP) aus dem Jahr 2008! Befristete Arbeitsverträge sind hier fehl am Platz und stellen keine richtige Antwort auf die steigenden Einstellungszahlen dar.

Bei der Aufstellung der künftigen Aufgabenfelder der GdP-Kreisgruppen in den AFZ’en und der BPOLAK, wurden diese durch Martin Schilff und Arnd Krummen (Vorstand Bezirk Bundespolizei) aufgenommen und eine bundesweite Unterstützung zugesagt.

Neben der unverzüglichen

  • Besetzung aller freien Stellen im Verwaltungs- und Tarifbereich,
  • und der Schaffung von mindestens 400 Dienstposten für Lehrpersonal und der Verbesserungen der Ausbildungsstätten (Unterkünfte, Lehrsäle, Raumschießanlage usw.), muss auch eine Anpassung der Dienstpostenneubewertung für das Lehrpersonal (z. B. alle Fachlehrer A11- 13g) und die Erhöhung der Fortbildungsstunden erfolgen.

Eine Deckung des Personals bzw. erforderliche Investitionen für das 6. Aus- und Fortbildungszentrum in Bamberg dürfen nicht zu Lasten der bestehenden Einrichtungen innerhalb der Bundespolizeiakademie führen. Zum Abschluss der Sitzung wurden die Positionen und Arbeitsergebnisse festgehalten und als Arbeitsgrundlage für die kommenden Monate beschlossen.

Durch die gute bundesweite Vernetzung der GdP und der starken Vertretung in allen Gremien der Personalvertretungen werden weitere Verbesserungen eingefordert und mit Sicherheit erreicht werden.

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