GdP versorgt Polizeikräfte beim Einsatz anlässlich einer Nazi-Demo am 31.03.2012 in Lübeck

Wie jedes Jahr versuchten auch in diesem Jahr Rechtsextreme, den Jahrestag der Bombardierung Lübecks im Zweiten Weltkrieg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Im Vorfeld hatte die Stadt Lübeck den Nazi Aufmarsch verboten. Dagegen haben die Organisatoren einen Gerichtsentscheid erwirkt, so dass die Demo leider stattfinden musste. Zahlreiche Organisationen hatten für Samstag den 31.03.2012 zu einer Demonstration gegen den größten Naziaufmarsch Norddeutschlands in Lübeck aufgerufen um deutlich machen, dass braunes Gedankengut in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf. An diesem Tag waren zahlreiche Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei und Landespolizei im Einsatz und haben für Sicherheit gesorgt.

Die GdP Bundespolizeiakademie hat zusammen mit Gewerkschaftern der GdP Schleswig-Holstein und der IPA die Einsatzkräfte während des Tages mit Kaffee, Würstchen, Snacks und Getränken versorgt.

In vielen Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen wurde ein sehr positives Bild des Einsatzes und der Einsatzleitung gezeichnet. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag besonders weil die Demo absolut friedlich blieb. Während des gesamten Verlaufs kam es nur zu zwei leichtverletzten Beamten nach dem Zusammenstoß mit dem NPD-Lautsprecherwagen.