Polizeidienstunfähigkeit/Dienstunfähigkeit

Das Thema Polizeidienstunfähigkeit/Dienstunfähigkeit

Die Absicherung gegen Polizeidienstunfähigkeit/Dienstunfähigkeit ist besonders wichtig und sollte mit Beginn der Ausbildung abgeschlossen werden.

Als Anwärterin/Anwärter unterliegen Sie auch hier nicht der gesetzlichen Rentenversicherungs-pflicht. Hier zahlen Sie keine Pflichtbeiträge ein und haben auch kein Anspruch auf Leistungen.

Aber auch in den ersten Dienstjahren haben Sie keinen Anspruch auf Versorgung seitens des Dienstherrn.

Ihre Einstellung in die Bundespolizei erfolgte gem. Polizeidienstvorschrift 300 (PDV 300) in der es heißt:

                                  „Wann ist ein Beamter Polizeidienstfähig“

                                  (Begriff der Polizeidienstfähigkeit gem. PDV 300)

Der Beamte genügt den besonderen gesundheitlichen Anforderungen des Polizeidienstes, da seine körperliche, geistige und seelische Belastbarkeit, die Verwendung im Außen-/ und Schichtdienst gestattet und den körperlichen Einsatz gegen Rechtsbrecher, die Anwendung unmittelbaren Zwanges sowie den Gebrauch von Schusswaffen zulässt.

Genügen Sie diesen Anforderungen nicht mehr, dann sind Sie Polizeidienstunfähig und werden ohne Anspruch auf Versorgung aus dem Polizeidienst entlassen.

 „Polizeidienstunfähigkeit“ (§ 101 Abs. 1 Bundespolizeibeamtengesetz)

Der Polizeivollzugsbeamte ist dienstunfähig, wenn er den besonderen gesundheitlichen Anforderungen für den Polizeivollzugsdienst nicht mehr genügt und nicht zu erwarten ist, dass er seine volle Verwendungsfähigkeit innerhalb zweier Jahre wiedererlangt.

die Versorgung bei Polizeidienstunfähigkeit/Dienstunfähigkeit
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