GdP Bundespolizeiakademie

Gewerkschaft der Polizei – DG Bundespolizeiakademie

€s reicht! Aufruf zu Warnstreiks in Hannover, Köln und München!

Tarifrunde 2012An der ersten Welle der Warnstreiks haben sich Anfang März rund 130.000 Beschäftigte bundesweit beteiligt. In der zweiten Warnstreikwelle wollen wir dem Arbeitgeber nun zeigen: Wir sind sogar noch mehr!
Seid dabei wenn es heißt “€s reicht!” und zeigt Präsenz bei den Großkundgebungen in Hannover, München und Köln!
Mit unsozialen Angeboten, wie sie der Arbeitgeber bei der letzten Verhandlungsrunde vorlegte, lassen wir uns nicht abspeisen. Denn: Wir sind es wert! Demutsgesten sind von uns nicht zu erwarten!

Hier findet Ihr die genauen Termine:
Montag, 19. März: Hannover Treffpunkt um 10:00 Uhr am Schützenplatz (GdP-Stand am Rondell). Danach Marsch vom Klagesmarkt und Schützenplatz zur abschließenden Kundgebung auf dem Opernplatz um 12 Uhr. (Wir haben bisher zahlreiche Anmeldungen, wer mitfahren möchte bekommt alle Infos über Heiko Dammann 0151/12503360 oder Rüdiger Maas 0151/12503316)

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“Lohn und Macht” – Ein Kommentar von Detlef Esslinger

Bundesrat

Sechseinhalb Prozent mehr Geld in der Metallindustrie? Völlig in Ordnung, werden viele Menschen denken. Sechseinhalb Prozent im öffentlichen Dienst? Maßlos.

Es beginnt nun die Zeit, da für Millionen Arbeitnehmer die Löhne neu verhandelt werden, und wer sich umhört, der erfährt das Erwartbare: Die Forderung, die die IG Metall stellt, gilt schon deshalb als völlig angemessen, weil die Unternehmen im vergangenen Jahr richtig gut verdient haben und nach der Krise nun endlich die Arbeitnehmer an der Reihe sind. Jene gleiche Steigerung aber, die Verdi und der Beamtenbund von Bund und Kommunen verlangen? Die Talkshow „Anne Will“ hatte am Mittwochabend das wohlgesetzte Thema: „Deutschland, deine Beamten – überversorgt und überflüssig?“, was natürlich eine sich selbst beantwortende Frage sein sollte. Weiterlesen

Klare Forderungen auch für die Beamten: ver.di und GdP starten in die gemeinsame Tarif- und Besoldungsrunde 2012 für Arbeitnehmer und Beamte

Konferenz zur Beamtenbesoldung 2012

Klare Forderungen auf der Konferenz zur Beamtenbesoldung 2012: Karsten Schneider (DGB), Klaus Weber (Beamtensekretär ver.di), Frank Bsirske (Bundesvorsitzender ver.di) und Sven Hüber (GdP) v.r.n.l.

Berlin. „Wir haben kein Schuldenproblem des Staates, sondern ein Luxusproblem der Nichteinnahme von Steuern!“. Mit diesen klaren Worten brachte ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske auf den Punkt, warum die Forderungen der DGB-Gewerkschaften ver.di, GdP und GEW für die Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten in der Tarif- und Besoldungsrunde 2012 mehr als berechtigt sind. Auf der “Konferenz zur Besoldungsrunde Bund 2012″ in Berlin wurden dabei die Ziele für die Beamtinnen und Beamten des Bundes abgesteckt, Argumente ausgetauscht und die Aktionsbereitschaft der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer und Beamten hergestellt.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Sven Hüber nahm für die GdP an der Konferenz teil.Für die DGB-Gewerkschaften ist die Wortwahl „Tarif- und Besoldungsrunde 2012“ durchaus programmatisch, denn die Forderungen von ver.di und GdP für die Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten decken sich hier völlig und zeigen zugleich, dass Tarifbeschäftigte und Beamte zusammenstehen. Weiterlesen

Bundestag verabschiedet Gesetzesänderung zur Probezeitabkürzung

Berlin. Nach längerer, leider weitere Zeit beanspruchender Debatte im Innenausschuss, in deren Verlauf eine Reihe von Änderungen zum ursprünglichen Gesetzentwurf eingearbeitet wurden, hat der Deutsche Bundestag am 15. Dezember 2011 nun endlich das „Gesetz zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ verabschiedet. Weiterlesen

GdP: Einstellungszahlen 2011 voll erfüllt

Studierende FHBDie Bundespolizei hat die, ihr für das Jahr 2011 zur Verfügung stehenden 450 Ausbildungsplätze für Kolleginnen und Kollegen im Polizeibereich voll aufgefüllt. Das hat der Präsident der Bundespolizei, Matthias Seeger dem Vorsitzenden des Bundespolizei – Bezirkspersonalrates, Martin Schilff auf Nachfrage mitgeteilt.

Ergebnis der Anhörung “Fachkräftegewinnungskonzept”

deutscher BundestagAus “hib – heute im bundestag Nr. 515″:
Besserstellung von Beamten bei Versetzung in einstweiligen Ruhestand umstritten
Berlin: (hib/STO) Die von der Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf „zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ (17/7142) vorgesehenen Maßnahmen werden von Experten einhellig begrüßt. Dies wurde am Montag bei einer Sachverständigenanhörung des Innenausschusses deutlich. Umstritten war dagegen unter den Experten die von den Koalitionsfraktion von CDU/CSU und FDP in einem Änderungsantrag vorgesehene Besserstellung von Spitzenbeamten des Bundes wie Ministerialdirektoren und Staatssekretären im Fall einer Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Weiterlesen

GdP: Bundespolizei nicht ausbluten lassen – Einstellungszahlen erhöhen

Studierende FHBBerlin/Hilden, 24. Oktober 2011: “Nur wenn der Bundesminister des Innern für das Ausbildungsjahr 2012 die Einstellungszahlen ganz deutlich erhöht, kann das personelle Ausbluten der Bundespolizei noch abgemildert werden. Wer weiterhin ein wirksames Vorgehen gegen Kriminalität wie jetzt gegen Auto-Brandstifter in Berlin und eine funktionierende Terrorabwehr will, der darf die Bundespolizei nicht weiter kaputtsparen”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin. Im Jahr 2011 hat die Bundespolizei lediglich 450 Polizeianwärterinnnen und Polizeianwärter eingestellt, obwohl im Jahr 2014 die doppelte Anzahl an Polizisten ausscheiden wird. “Die aktuellen Schritte der Bundesregierung zur hundertfachen Streichung von Polizeistellen und ihre rigiden Sparmaßnahmen an den Finanzen der Bundespolizei wird die Zustände weiter verschlechtern. Weiterlesen

Wir begrüßen die Kolleginnen und Kollegen des Ausbildungsjahrgangs 2011 ganz herzlich in der Bundespolizei

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Studierende FHBwir freuen uns, dass Ihr Euch für eine Ausbildung in der Bundespolizei entschieden habt. Damit habt Ihr Euch für eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe entschieden, die große Herausforderungen an Euch stellen wird.

Wir, die Gewerkschaft der Polizei, mit unseren 170.000 Mitgliedern in den deutschen Polizeien und unseren über 20. 000 Mitgliedern in der Bundespolizei, werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Ihr dienstlich und persönlich eine gute Zukunft habt und begrüßen Euch in der Bundespolizei ganz herzlich.

Bundespolizei hat aktuell 37.657 Beschäftigte

Zum ersten Juni 2011 waren in der Bundespolizei 32.036 Beamtinnen und Beamte ( Polizei – und Verwaltungsbereich zusammen) und 5.621 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Somit hat die Bundespolizei nachweislich der akutellen Haushaltszahlen des Bundesministerium des Innern 37.657 Kolleginnen und Kollegen beschäftigt und nicht 41.000, wie von offiziellen Stellen immer wieder behauptet wird. Neben den aktuell Beschäftigten hat die Bundespolizei noch 1.623 Stellen für Anwärterinnen und Anwärter. Selbst wenn man die Kolleginnen und Kollegen, die sich aktuell in der Ausbildung befinden, mitrechnen würde, hätte die Bundespolizei lediglich etwas mehr als 39.000 Beschäftigte.

Die GdP Bezirk Bundespolizei organisiert zur Zeit ca. 20.000 Kolleginnen und Kollegen… Weiterlesen

Vorteilregeln für Gewerkschaftsmitglieder

gdp zum themaDie halbherzige Entscheidung des BAG zur qualifizierten Differenzierungsklausel

Im Anhang (PDF-Dokument) ist nachzulesen

  • warum es für Gewerkschaften legitim ist, Vorteile primär für ihre Mitglieder durchzusetzen
  • wann in Tarifverträgen nach der Gewerkschaftsmitgliedeschaft differenziert werden darf
  • wann qualifizierte Differenzierungsklauseln nach Ansicht des BAG unzulässig sind

Vorteilsregeln für Gewerkschaftsmitglieder

GdP: Haushaltssituation erfordert jetzt konsequentes Handeln

Josef ScheuringVon Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei

Die mittelfristige Finanzplanung der Bundesregierung legt fest, dass der Haushalt der Bundespolizei von derzeit 2.404.984.000.– Euro im Jahr 2011 auf 2.337.856.000.– Euro im Jahr 2015 abgesenkt werden soll. Die Absenkung der Haushaltsmittel ist Teil der beabsichtigten Haushaltskürzungen des Bundes zur Erreichung der grundgesetzlich festgeschriebenen Schuldengrenze. Wenn man für die Jahre 2012 bis 2015 nur eine durchschnittliche, jährliche Kostensteigerung von 2 % annimmt, was eher konservativ gerechnet ist, wird deutlich, dass die Bundespolizei im Haushalt 2015 real mit weiteren 11 % weniger Haushaltsmittel auskommen müßte. Damit kann die Bundespolizei ihre bisherigen Aufgaben nicht weiter ausüben. Das ist sicher innerhalb der Bundespolizei jedem klar. Entscheidend ist aber, dass das jetzt auch dem, für die Haushaltsentwicklung verantwortlichen Deutschen Bundestag und der Bundesregierung deutlich gemacht wird. Für die Bundeswehr, die sich mit einer ähnlichen Entwicklung konfrontiert sieht, hat der Bundesminister der Verteidigung inzwischen Veränderungen bei den Haushaltseinsparungen erreicht. Weiterlesen