“Im vergangenen Jahr hat es so viele Angriffe auf Bundespolizisten gegeben wie noch nie, seit solche Attacken im Jahr 2000 erstmals statistisch erfasst wurden. Nach einer Auswertung des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam stieg die Zahl der angegriffenen Bundespolizisten im Jahresvergleich zu 2008 um 58 Prozent von 985 auf 1555 Beamte, die der Angreifer sogar um 65 Prozent, auf 1228 Personen. Dagegen hatte die Zahl der Täter in den drei Vorjahren stets konstant zwischen 700 und 800 gelegen. Besonders massiv ist die Zunahme bei den Verletzten: 462 Polizisten trugen Blessuren davon – das sind 130 Prozent mehr als 2008. Weiterlesen
Tagesarchive: Gewalt
Mehrere verletzte Bundespolizisten bei Mai – Krawallen
Auch bei den diesjährigen Mai – Krawallen wurden eine Reihe von Polizeibeamten und dabei auch mehrere Bundespolizisten teilweise massiv verletzt. “Wir, die Gewerkschaft der Polizei – Bezirk Bundespolizei, wünschen allen verletzten Kolleginnen und Kollegen gute Besserung und dass sie ihre Verletzungen körperlich und seelisch ganz verkraften können. Herzlichen Dank aber auch an alle eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, die auch in diesen Tagen ihren Kopf für die Demokratie und die Sicherheit in unserem Land hingehalten haben. Von der Politik erwarten wir, dass sie zügig handelt, um unsere immer wieder bei gefährlichen Einsätzen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen sowohl durch die notwendige Ausrüstung als auch durch die notwendigen gesetzlichen Grundlagen entsprechend zu schützen”, so Josef Scheuring, Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei. Weiterlesen
FDP-Gesetzentwurf klar am Ziel vorbei
Berlin. Als „völlig unzureichend“ hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) den Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zur Strafbarkeit von Gewalt gegen Polizeibeamte bezeichnet. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Dieser Entwurf lässt nicht ansatzweise den Willen erkennen, meine Kolleginnen und Kollegen wirksamer vor der wachsenden Gewalt und Brutalität zu schützen.” Freiberg weiter: “Er sieht lediglich vor, dass zukünftig Angriffe auf Polizisten mit gefährlichen Werkzeugen, wie etwa Eisenstangen, genauso bestraft werden, wie Angriffe zum Beispiel Messern oder Schusswaffen.“ Freiberg: „Uns geht es nicht allein um Strafverschärfung, sondern auch um Rechtsklarheit. Jeder muss wissen, wer einen Polizeibeamten angreift, macht sich in jedem Fall erheblich strafbar und riskiert – ohne Wenn und Aber – eine Freiheitsstrafe. Nur so kann auch eine Abschreckung erzielt werden. Weiterlesen
Lübeck – Rechtsradikale wollten marschieren, Bürger die Straße blockieren.
300 Nazis, die dem Jahrestags der Bombardierung Lübecks “gedenken” wollten, sind nach etwa 200 Metern gestoppt worden.
Etwa 2000 Menschen haben gegen den rechten Aufmarsch demonstriert. Als Nazi-Versammlungsleiter Thomas Wulff, Mitglied des NPD-Bundesvorstandes, die Auflagen verlas, setzte das mahnende Glockengeläut der nahe gelegenen St. Lorenz-Kirche ein. Die etwa 2000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet hatten die Lage jederrzeit unter Kontrolle. Die GdP Bundespolizeiakademie hat unsere Kollegen und auch die Kolleginnen und Kollegen der Landespolizei unterstützt und die Einsatzkräfte während des Tages versorgt. Weiterlesen
Der Staat muss mehr Härte und Präsenz zeigen
Besorgniserregende Zunahme der politischen Gewalt
Berlin. Nicht verwundert zeigt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) über die Zunahme der politisch motivierten Gewalttaten von links und von rechts. Bernhard Witthaut, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender: „Die vorgelegten Zahlen bestätigen die leidvollen Erfahrungen unserer Kolleginnen und Kollegen im täglichen Einsatz. Seit Jahren beobachten wir eine massive Zunahme und Brutalisierung der Übergriffe auf Polizeibeamte.“ Weiterlesen

