Unter 40jährige im öffentlichen Dienst bekommen mehr Urlaub

gdp zum themaDas Bundesarbeitsgericht hat am Dienstag entschieden, dass es eine Diskriminierung darstellt, wenn jüngere Beschäftigte weniger Urlaub bekommen. Bisher haben im öffentlichen Dienst unter 30jährige nur 26 Tage Urlaub bekommen und unter 40jährige 29 Tage. Ab dem 40.Lebensjahr wurden es dann 30 Arbeitstage. Diese Regelung im TVöD § 26 Abs. 1 Satz 2 verstößt gegen das Verbot der Altersdiskriminierung in § 7 Abs. 1 und Abs. 2 AGG i. V. m. § 1 AGG. Nach Ansicht der Arbeitgeber beruht die Staffelung des Urlaubsanspruchs auf dem gesteigerten Erholungsbedürfnis älterer Arbeitnehmer. Darin sieht das BAG eine Benachteiligung jüngerer Arbeitnehmer, die nicht gerechtfertigt ist. Aus Sicht der GdP ist dieses Urteil absolut Richtig und sollte natürlich auch für den Beamtenbereich gelten.