Witthaut: Druck auf Arbeitgeber erhöhen

Potsdam/Berlin. „Wir werden in den nächsten Wochen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und ihnen zeigen, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes es ernst meinen“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, nachdem die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen nach der 2. Verhandlungsrunde am heutigen Dienstagnachmittag ohne Ergebnis auseinandergingen.
Die Gewerkschaften kündigten eine weitere Welle von Warnstreiks an. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut rief auch die Beamtinnen und Beamten seiner Organisation auf, die Aktionen der Tarifbeschäftigten zu unterstützen. Witthaut: „Auch wenn sie nicht streiken dürfen, die Phantasie kennt keine Grenzen.“
Dem Vernehmen nach beabsichtigt keine der beiden Seiten, den Schlichter anzurufen. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Entweder es kommt in der 3. Runde Ende März zu einem Ergebnis, oder die Urabstimmungen laufen an.“

Aufruf zum Warnstreik in KölnDer DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ver.di, GdP, EVG, GEW, IG BCE und IG BAU fordern alle Beamtinnen und Beamten auf: Kommt am 21. März 2012, 11 Uhr, zur Kundgebung nach Köln, Heumarkt und zeigt Flagge!

Unterstützt eure tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen und kämpft für das, was euch zusteht. Denn ohne guten Tarifabschluss keine erfolgreiche Besoldungsrunde!

Wir fordern die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Bundesbeamten, die Beamten der Postnachfolgeunternehmen und der Bahn, Soldaten, Richter und Versorgungsempfänger.

Download: Flyer zur Kundgebung am Kölner Heumarkt, 21. März 2012 um 11:00 Uhr.