Jörg Radek als stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender im Amt bestätigt

Foto: GdP – Bundespolizei

Der 26. Ordentliche Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei (GdP) findet derzeit vor rund 750 Delegierten und Gästen im Berliner Estrel-Hotel statt. Am heutigen zweiten Kongresstag (Dienstag, 27.11.2018) haben 254 Delegierte aus 16 GdP-Landesbezirken und den Bezirken Bundespolizei und Bundeskriminalamt einen neuen Geschäftsführenden Bundesvorstand (GBV) gewählt.

Knapp 90 Prozent Zustimmung

Jörg Radek, Vorstandsvorsitzender der GdP für die Bundespolizei und zugleich auch stellvertretender Vorsitzender auf Bundesebene, hat für eine weitere Amtszeit kandidiert. Seit 1998 ist er Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes, seit 2010 im Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden. Beim Bundeskongress wurde er mit überragenden 87,80 Prozent wiedergewählt. „Diese Gewerkschaft macht selten Geschenke, dieses war eins“, resümierte Radek gerührt, als er die Wahl annahm.

Auch der seit 2013 an der GdP-Spitze stehende Bundesvorsitzende Oliver Malchow wurde mit 83,86 Prozent im Amt bestätigt. Darüber hinaus wurden Dietmar Schilff aus Niedersachsen als stellvertretender Bundesvorsitzender, Michael Mertens aus Nordrhein-Westfalen als stellvertretender Bundesvorsitzender, René Klemmer aus Rheinland-Pfalz als stellvertretender Bundesvorsitzender (Tarif), Clemens Murr aus Bayern als Bundeskassierer, Hagen Husgen aus Sachsen als Bundesschriftführer sowie als weitere Mitglieder Elke Gündner-Ede aus Niedersachsen und Katrin Kuhl aus Hessen in den Geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt.

Knapp 50 Anträge des Bezirks Bundespolizei

Der Bundeskongress vom 26. bis 29. November 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Leben in Sicherheit“. Er gibt die zentralen inhaltlichen Positionen, Leitlinien und Forderungen der GdP vor und stellt damit die gewerkschaftspolitischen Weichen für die kommenden vier Jahre. Es liegen rund 300 Anträge zur Beratung und Abstimmung vor. Fast 50 davon hat allein der Bezirk Bundespolizei als zweitgrößte Delegation auf dem Bundeskongress gestellt. Ziel ist es, mit klaren Positionen einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten in der Bundespolizei zu erreichen.