Vorschusszahlung durch das BVA für die sogenannten unständigen Bezüge dank GdP angewiesen

GdP WarnstreikBeschäftigte im Wechselschichtdienst der Bundespolizei warten seit Monaten auf die korrekte Berechnung und Auszahlung der unständigen Bezüge.

Einige  erhalten deshalb bis zu 500 Euro weniger im Monat ausgezahlt, als ihnen zusteht!

Hintergrund sind wohl Softwareprobleme beim Bundesverwaltungsamt (BVA). Seitens des BVA wurde bisher ein Vorschuss oder eine andere Zahlung abgelehnt.

Nach der Kenntnis dieses Problems hatte sich unser Vorstandsmitglied Martin Schilff umgehend an die Verantwortlichen beim BPOLP gewandt. Ergebnis ist, dass das BVA nun endlich Abschläge an die betroffenen Kolleginnen auszahlt!

Mit der Leitung des BPOLP wurde darüber hinaus vereinbart, dass alle bestehenden Ansprüche der Beschäftigten abgegolten werden und nicht durch § 37 TVöD (Ausschlussfrist) verfallen.

Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei – WIR tun etwas für unsere Kolleginnen!

Dienstpostenneubewertung wird umgesetzt

GdP - gut dass es sie giebtMit der nun vorgelegten neuen Dienstpostenbewertung ist der Dienstherr in sehr vielen Punkten den Forderungen der Gewerkschaft der Polizei gefolgt, die ihre Forderungen für eine verbesserte Dienstpostenbewertung in den „Bamberger Beschlüssen von 2010“ festgelegt hatte. In vielen Verhaldungen und Gesprächen hat die GdP immer wieder ihre Forderungen und Positionen dargelegt. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch unsere Anregungen für den Ermittlungsdienst und die KrimB aufgenommen wurden. Über dieses Ergebnis freut sich zu Recht auch der GdP-Vorsitzende für die Bundespolizei Jörg Radek: „Das Urheberrecht für die Verbesserungen in diesem ODP liegt einzig und allein bei der Gewerkschaft der Polizei. Sie war der Initiator gegen jeden Widerstand in den Behörden.“ Continue reading Dienstpostenneubewertung wird umgesetzt

Wir fordern: Endlich mehr Entwicklung für den Tarifbereich!

Tarif Hubschraubermechaniker Carsten Ordner_webBei polizeilichem Tätigwerden handelt es sich unstrittig um den Kernbereich hoheitlichen Handelns. Die von der Polizeiverwaltung erbrachten Dienstleistungen stehen damit in einem eng verzahnten Zusammenhang. Das Eine geht nicht ohne das Andere!

Somit muss auch die Personallage der Verwaltung in der Bundespolizei zwingend ganzheitlich betrachtet werden. Dennoch hat die Bundespolizei in nur 8 Jahren ca. 27 % ihrer Haushaltstellen im Tarifbereich verloren. Zudem beträgt der Altersdurchschnitt der Tarifbeschäftigten in der Bundespolizei 48,4 Jahre. Die demografische Entwicklung macht auch um die Verwaltung keinen Bogen.

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Ehemaliger Präsident wird nach Pensionierung wieder eingestellt, Tarifbeschäftige werden zeitgleich entlassen

BundespolizeipräsidiumNach einem Bericht des Spiegel in seiner heutigen Ausgabe, ist der ehemalige Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna Wieland Mozdzynski, auf 450 Euro Basis wieder eingestellt worden. Offensichtlich soll er im Präsidium die Arbeitsgruppen im Projekt Neuausrichtung der Aus- und Fortbildung unterstützen. An anderer Stelle werden befristete Weiterbeschäftigungen trotz erheblichen dienstlichen Bedarf nicht weitergeführt, unter dem Hinweis auf die vorläufige Haushaltsführung, wonach nur Personalmaßnahmen getroffen werden dürfen, wenn der Bestand der Dienststelle gefährdet ist.

Offensichtlich sieht das Bundespolizeipräsidium den Bestand der Bundespolizei als gefährdet an.